Molekularküche Set

Einstieg in die Molekularküche mit einem Set

Dem Anfänger gelingt der Start in die Molekularküche mit einem Set, das alle wichtigen Küchengeräte und Zutaten enthält, am leichtesten. So ein Set für die Molekularküche ist entweder breit angelegt auf eine Reihe beliebter Methoden der physikalischen und chemischen Veränderung von Lebensmitteln, oder es widmet sich gezielt einem Thema wie dem Gelieren oder der molekularen Verfeinerung von Cocktails. Beide Methoden, sich dem molekularen Kochen zu nähern, haben ihre Vorzüge. Wer über ein Starterset Spaß an der Laborküche findet, wird aber schnell an die Grenzen des Kits stoßen.

Ab zehn Euro aufwärts

Molekulare Kueche

Für ein erstes Molekularküche-Set kann man zehn, aber auch mehr als hundert Euro ausgeben. Für kleines Geld gibt es aber auch nur eine schmale Ausrüstung: Pipetten, die im Laborbedarfshandel ein paar Cent kosten, und einige Beutel mit Natriumalginat und Kalziumlactat, gerade so viel, dass man ein oder zwei Mal einen Aperitif oder Cocktail mit Fake Kaviar und Bubbles spektakulär aufbessern kann. Der Vorteil eines solchen Sets für die Molekularküche besteht darin, dass Sie bei kleiner Investition ausprobieren können, ob Ihnen die Techniken handwerklich gelingen und ob sie Freude daran haben, einen doch erheblichen zeitlichen Aufwand in Speisen und Getränke zu investieren, die vergleichsweise schnell verzehrt werden. Beantworten Sie beide Fragen mit Ja, steht einer Ausweitung Ihres molekularen Kochens nichts mehr im Weg.

Molekluarküche Set
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Für ein erstes Set kann man zehn, aber auch mehr als hundert Euro ausgeben.

Zutaten in größeren Mengen beschaffen

Vielleicht entscheiden Sie sich jetzt für ein Molekularküche-Set, das außer der Herstellung von Bubbles auch alles Nötige für das Gelieren von Speisen und für das Herstellen von Schäumen enthält. Solche Sets sind ab etwa fünfzig Euro erhältlich. Aber auch hier gilt: Verbrauchsmaterial ist nur in Probiermengen enthalten. Fühlen Sie sich nach den gewonnenen Erfahrungen und vermutlich auch nach der Lektüre von Rezepten und kreativen Ideen kompetent genug, Ihre Molekularküche selbst einzurichten, kaufen Sie die benötigten Einzelteile einfach separat. Sie vermeiden damit Dopplungen, zum Beispiel hinsichtlich Pipetten und Dosierlöffeln, die in praktisch jedem Set der Molekularküche enthalten sind. Besonders viel lässt sich bei den dauernd benötigten Pulvern sparen. Denn selbstverständlich macht es einen Unterschied, ob Sie im Starterset zwei Portionsbeutel Natriumalginat mit je zwei Gramm Inhalt kaufen, oder direkt eine Hundert-Gramm-Dose, mit der sie eine ganze Weile auskommen werden. Viele besonders interessante Produkte für Fortgeschrittene und Profis sind ohnehin nicht in den Starterkits enthalten. Das sind beispielsweise intensive Lebensmittelfarben, aber auch Tropfflaschen unterschiedlicher Größe, die bei Herstellung größerer Mengen von Bubbles viel praktischer sind als Pipetten, oder Silikonformen für halbkugelförmige Sphären. Zur Krönung der molekularen Kochkunst sind ein elektronisches pH-Messgerät zur Bestimmung des Säuregehalts und eine Räucherpfeife zum Aufbringen feinster Aromen hilfreiche, aber auch teure Utensilien.

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