Tauen Sie gefrorenes Lachsfilet zum Braten über Nacht im Kühlschrank auf. Wenn es schneller gehen muss, lassen Sie es dicht verpackt in kaltem Wasser auftauen und braten Sie es direkt danach.
Beim Auftauen verliert der Fisch Flüssigkeit. Verliert der Fisch viel Flüssigkeit, wird das gegarte Filet trockener und weniger saftig. Lassen Sie das Tauwasser ablaufen und tupfen Sie den Lachs vor dem Braten trocken.
Lachsfilet im Kühlschrank auftauen
Nehmen Sie das Lachsfilet am Vortag aus dem Tiefkühler. Legen Sie es in ein abgedecktes Gefäß oder auf ein Sieb über einer Schüssel und stellen Sie es in den Kühlschrank. So bleibt der Fisch kalt und das Tauwasser sammelt sich nicht am Filet.
Planen Sie dafür ungefähr eine Nacht ein. Wie lange es dauert, hängt von Größe und Dicke des Filets ab. Gießen Sie die Flüssigkeit vor dem Braten weg und tupfen Sie das Filet mit Küchenpapier trocken.
Lachsfilet im kalten Wasser auftauen
Wenn es schneller gehen soll, legen Sie den Lachs in einen auslaufsicheren Beutel, verschließen ihn und tauchen ihn vollständig in kaltes Wasser. Der Beutel verhindert, dass Wasser an den Fisch gelangt und ihn wässrig macht. Wechseln Sie das Wasser alle 30 Minuten, damit es kalt bleibt.
Der NDR nennt für ein Lachsfilet etwa eine Stunde als Richtwert; dicke oder große Stücke brauchen länger, dünne weniger Zeit. Prüfen Sie, ob der Fisch noch einen harten, gefrorenen Kern hat. Sobald er aufgetaut ist, nehmen Sie ihn aus dem Beutel, tupfen ihn trocken und braten ihn sofort.
Flüssigkeitsverlust beim Auftauen vermeiden
Beim Auftauen kann Flüssigkeit aus dem Fisch austreten; dabei gehen auch Stoffe verloren, die sich im Wasser lösen. Viel Flüssigkeitsverlust begünstigt ein trockenes, weniger saftiges Ergebnis. Deshalb sollten Sie Tauwasser abgießen und die Oberfläche vor dem Braten trocknen.
Bei der Textur hat langsames Auftauen im Kühlschrank gegenüber kaltem Wasser keinen grundsätzlichen Vorteil. Eine Studie mit tiefgekühltem Atlantiklachs fand unter ihren Versuchsbedingungen beim Auftauen in Wasser etwas weniger Flüssigkeitsverlust als beim langsamen Auftauen in Luft. Die Forschenden untersuchten den Fisch unter festgelegten Bedingungen; der Befund gilt daher für diesen Versuchsrahmen und belegt keinen allgemeinen Vorteil für jedes Lachsfilet zu Hause. Entscheidend ist, den Fisch kühl aufzutauen und unnötigen Flüssigkeitsverlust zu vermeiden.
Diese Methoden vermeiden
Tauen Sie Lachs nicht auf der Arbeitsplatte und nicht in warmem oder heißem Wasser auf. Dabei erwärmt sich die Oberfläche, während das Innere noch gefroren sein kann. Das Wasserbad muss kalt bleiben.
Bei vakuumverpacktem Fisch richten Sie sich nach den Angaben auf der Packung. Je nach Produkt geben diese vor, ob der Fisch in der Verpackung bleiben oder vor dem Auftauen herausgenommen werden soll.
Vor dem Braten
Gießen Sie Tauwasser weg und tupfen Sie das Filet von allen Seiten trocken. So gelangt keine zusätzliche Flüssigkeit in die Pfanne. Braten Sie den Lachs außerdem nicht länger als nötig, denn auch eine lange Garzeit macht das Filet trocken.